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Kultur
Dieser Artikel soll den Begriff Ludologie erklären und einige Ansätze verschiedener Forscher anbringen.
Der Begriff Ludologie setzt sich aus dem lateinischen ludus (Spiel) und dem griechischen logos (Lehre/Sinn) zusammen. Er beschreibt also die Lehre des Spielens. Damit ist sowohl das digitale Spielen als auch das analoge Spielen abgedeckt.
Das Spiel ist per Definition eine Tätigkeit, die ohne bewussten Zweck zum Vergnügen oder aus Freude ausgeübt wird. Dabei gibt es meistens festgelegte Regeln.
Das Spiel an sich ist das älteste bekannte Kulturphänomen. Es ist im Bezug auf die Menschheit älter als Sprache und Schrift. Genaugenommen ist das Spiel sogar älter als die Menschheit selbst, denn auch Tiere spielen.
Der erste, der das Thema Ludologie unter einem wissenschaftlichen Gesichtspunkt betrachtete, war Johan Huizinga. Huizinga veröffentlichte 1938 das Buch “Homo Ludens”, welches erstmals die Ludologie beschreibt. “Homo Ludens” bedeutet “der spielende Mensch” und ist ein Modell, nach dem der Mensch sich durch das Spiel kulturell weiterentwickelt.
Huizinga beschreibt in seinem Buch, wie sich Bereiche wie Religion oder Politik aus dem Spiel gebildet haben. Der Pädagoge Johannes Merkel, der sich viel mit dem kindlichen Lernen beschäftigte, hat auch einige interessante Ansätze zum Thema Spiel. Beispielsweise sagt er, dass Kinder ihre Erfahrungen durch erzählen und phantasieren verarbeiten. Dies habe einen spielerischen Charakter.
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Schon Friedrich Schiller äußerte sich zum Thema Spiel: “Der Mensch [...] ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.”.
1967 schrieb auch der Philosoph und Soziologe Herbert Marcuse über das Thema Spiel in seinem Buch “Der eindimensionale Mensch”. Er schreibt, dass die Regeln der Gesellschaft uns Menschen immer weiter von dem Ästhetischen und Spielerischen wegbewegen. Darum sei eine Rückbesinnung auf gerade diese Aspekte notwendig.
Das Spiel ist eine grundlegende menschliche Beschäftigung. Der Drang sich zu messen und Kreativität und Wettkampf zu praktizieren, liegt in der Natur des Menschen. Bereits im frühkindlichen Alter, wo das Spiel einen forschenden Charakter hat, lernen Kinder über die Welt und ihre Regeln.
Die Stigmatisierung, das Spiel sei nur ein sinnloser Zeitvertreib, ist altmodisch: Innovation in jedem Bereich kann durch spielerische Mittel erreicht werden.
Wir hoffen, dass Dir unser Artikel gefällt und möchten Dich dazu einladen, uns Deine Gedanken und Fragen zu dem Thema mitzuteilen. Wenn Du Fragen, Kommentare oder Feedback zum Inhalt dieses Artikels hast, zögere bitte nicht, uns auch diese im Kommentarbereich anzuvertrauen. Wir freuen uns immer, von unseren Lesern zu hören und uns an sinnvollen Diskussionen über die Spieleentwicklung zu beteiligen.
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